Spezielle Diagnostik
Alle Laborleistungen
Basisleistungen
  • Metabolic-Test
  • Großes Blutbild, Mineralien, Leber-Status, Bauchspeicheldrüsen-Status, Nieren-Status, Gesamt-Cholesterin mit HDL- und LDL-Cholesterin, Triglyceride, Blutzucker und TSH
  • Vitamin D
  • Homocystein
  • Ferritin
  • CEA
  • Großes Stoffwechselprofil: Indikationen: Adipositas/ Übergewicht, Anämie, Diabetes mellitus, Fibromyalgie-Syndrom, Gallensteine, Gicht, Körperliche Erschöpfung, Krebs/ Tumorerkrankungen, Lebererkrankungen, Magen-Darm-Erkrankungen, Metabolisches Syndrom, Müdigkeitssyndrom, Muskelkrankheiten, Nierenerkrankungen, Schilddrüsenerkrankungen, Störungen des Säure-Basen-Haushalts, Anti-Aging-Prophylaxe, Vor und nach Operationen Laborparameter: Arginin, Citrullin, Cystein, Glutamin, Glutaminsäure, Glycin, Histdin, Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Prolin, Serin, Taurin, Tryptophan, Tyrosin, Valin, Vitamine A, C, D3, E, B1, B2, B6, B12, Folsäure und Biotin, Calcium, Magnesium, Kalium, Natrium, Eisen, Ferritin, Zink, Selen, Kupfer, Mangan, Carnitin, Coenzym Q10, Homocystein
ADHS und ADS
  • Metabolic-Basis-Test
  • Mikronährstoff-Screening ADHS/ADS Mikronährstoffprofil bei Verhaltensauffälligkeiten
  • Urin-Test auf Kryptopyrrolurie
  • Leaky Gut abklären
  • Dysbiose des Darms abklären
Adipositas
  • Großes Blutbild, Mineralien, Leber-Status, Bauchspeicheldrüsen-Status, Nieren-Status, Gesamt-Cholesterin mit HDL- und LDL-Cholesterin, Triglyceride, Blutzucker und TSH
  • Adiponectin, Cortisol, Glukose, HOMA-Index, Nüchtern-Insulin, Proinsulin TSH
  • Firmicutes (biovis)
  • bei Männern Testosteron
  • Mikronährstoffprofil: Auch ein erhöhter Körperfettanteil soll einen negativen Einfluss auf die Mikronährstoffversorgung haben, da z.B. lipophile Vitamine vermehrt ins Fettgewebe gelangen und dort gespeichert werden. Eine gezielte Supplementierung von Mikronährstoffen kann aus mehreren Gründen bei übergewichtigen oder adipösen Menschen von Nutzen sein, z.B. zur Verbesserung der Fettverbrennung, Verminderung des oxidativen Stresses, Verbesserung der Endothelfunktion, Modulierung der Appetitregulation, Sicherstellung einer ausreichenden Immunkompetenz u.v.m.
Allergie
  • Basis: Gesamt IgE, spez. IgE
  • Mikronährstoffprofil bei die Allergie-Diagnostik. Bei der Behandlung von Allergien können neben den konventionellen Antiallergika auch verschiedene Mikronährstoffe von Nutzen sein, weil sie z.B. den Histaminabbau fördern, die TH1/ TH2-Balance modulieren, antiinflammatorisch wirken etc.
  • Allergische Rhinitis: IgE-ges., SX1, ggf. Aufschlüsselung (wahlweise Panel 20-Inhalation, spezifische IgE, (CAP) entsprechend den klinisch-anamnestischen Angaben (Frühblüher, Katze etc.)
  • Asthma bronchiale: allergen-spezifisches IgE-Ak (CAP), Gesamt-IgE, ECP, Tryptase
  • Allergie Typ I: Gesamt-lgE, allergenspezifische IgE-Antikörper, Basophilen-Degranulationstest
  • Allergie Typ III / ImuPro 300: testet Nahrungsmittelallergien vom Typ III - mehr als 270 Nahrungsmittel. Neben den typischen Fleisch-, Gemüse-, Obst-, Getreide- und Milchsorten, sowie deren Alternativen, finden Sie auch regionsspezifische Nahrungsmittel. Außerdem werden eine Vielzahl an Gewürzen, Genussmittel wie Tee, Kaffee, Wein, aber auch Dickungsmittel und Konservierungsstoffe untersucht. Auf der Basis Ihres Befundes können Sie ganz gezielt Ihre Ernährung umstellen.
Anämiediagnostik
  • Basisprogramm: großes Blutbild, Retikulozyten, Ferritin, Transferrin, Eisen-Bindungskapazität, Bilirubin
  • Verdacht auf normozytäre, normochrome Anämie (MCV und MCH normal): gesamt, direkt, indirekt,LDH, Haptoglobin, Erythropoietin, Transferrin-Rezeptor (lösl.), direkter und indirekter Coombs-Test, Hämoglobin- Elektrophorese, Erythrozyten-Enzym-Aktivitätsbestimmung, (G-6-PD, PK, GPI
  • Verdacht auf mikrozytäre, hypochrome Anämie (MCH und MCV erniedrigt): Serumeisenspiegel,Transferrin, Ferritin, Eisenmangel-Transferrin-Rezeptor (lösl.),Hämoglobin-Elektrophorese
  • Verdacht auf makrozytäre, hyperchrome Anämie (MCH und MCV erhöht): Vitamin B12, Folsäure, Holotranscobalamin, Methylmalonsäure, Homocystein, Intrinsic Factor Antikörper
Anorexie
  • GOT, GPT, g-GT, Natrium, Kalium, Eiweiß-Elektrophorese, Blutbild, kleines, Schilddrüsenuntersuchungen, Cortisol, allgemeine Tumorsuche
Arthritis
  • Rheumafaktor, CCP-AK, HLA-B-27, ASL,Anti-Desoxyribonuklease B (Anti-DNAse B) bei V.a. reaktive Arthritis: Yersinia-IgG-, lgA-AK, Salmonellen- AK, Borrelien-AK, Chlamydien-AK, Campylobacter-AK
  • Parvovirus B19-AK, Gonokokken-AK, Shigellen-AK, Röteln-AK (nach Impfung), ANA, ds-DNS
Arthrose
  • Mikronährstoff-Screening: Grundlage für eine optimale Mikronährstoff-Therapie darstellt.
Atherosklerose
  • Mikronährstoffprofil bei Atherosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall: Es sind zahlreiche Faktoren bekannt, die zur Entstehung von Veränderungen der Blutgefäße beitragen: erhöhtes LDL-Cholesterin, niedriges HDL-Cholesterin, erhöhte Triglyceride, oxLDL, arterielle Hypertonie, erhöhtes CRP, erhöhte Glukose, erhöhtes Homocystein und Fibrinogen, Hyperinsulinismus, niedrige Spiegel der Vitamine D und K etc.
Bauchspeicheldrüse
  • Blut: Lipase, a-Amylase, Trypsin
  • Stuhl: Pankreas-Elastase, Gewicht, Fett
  • Funktionstest: Pancreolauryl-Test, OGTT
Burn-Out-Syndrom
  • Metabolic-Basis-Test
  • Mikronährstoff-Screening ADHS/ADS Mikronährstoffprofil bei Verhaltensauffälligkeiten
  • Urin-Test auf Kryptopyrrolurie
  • Stressprofil / Neurotransmitter
  • Leaky Gut abklären
  • Dysbiose des Darms abklären
Cortisol-Tagesprofil
  • Bestimmt werden drei Speichelproben am Morgen und eine Speichelprobe am Abend.
Darm
  • Enterosan
  • Darmkrebs Stuhl: Hämoglobin, Hämoglobin/Haptoglobin-Komplex
Demenz/Morbus Alzheimer
  • Citrullin im Urin
  • b-Amyloid (1 – 42) (L), NSE (L), Phospho-Tau (L), Protein S-100 (L), Tau Protein (L),Ausschluss von HIV-Encephalopathie, Neurolues, Morbus Wilson
  • Mikronährstoffprofil Großer Test auf wichtige Mikronährstoffe wie Mineralien, Spurenelemente, Vitamine und Aminosäuren
Dermatologie (Hautkrankheiten)
  • Exanthem: 1. Röteln-AK, Masern-AK, Varizella-Zoster-Virus-AK, Parvoviren-B19-AK, Herpes simplex (Typ l, II)-AK-Differenzierung, lgE, ASL, Anti-Desoxyribonuklease B (Anti-DNAse b) 2. ECHO-Virus-AK, Rotavirus-Ag, Coxsackie A9-, B1-B6-AK, Humanes Herpes-Virus Typ 6-AK, ANA, ds-DNA, Antistaphylolysin
DHEA-Speicheltest
  • Bestimmt wird DHEA in zwei Speichelproben.
Diabetes mellitus
  • Blut: Nüchtern-Glucose, postprandiale Glucose, Glucose-Tagesprofil, Glucosetoleranz-Test (OGTT), HbA1c,Fructosamine, Insulin und C-Peptid, HOMA-Index, Intaktes Proinsulin, GAD-AK, Insulin-AK, IA2-AK, Harnsäure, Cholesterin, Triglyceride, HLA DR3,DR4
  • Urin: Glucose, Mikroalbumin-Diagnostik anderer Grunderkrankungen (z. B. Pankreaserkrankungen, Hämochromatose, Akromegalie, Cushing-Syndrom, Phäochromozytom)
Eisenstoffwechsel
  • Basis: Eisen, Transferrin, Transferrin-Rezeptor (lösl.), Transferrinsättigung, Ferritin, Eisen-Mobilisations-Test (Desferal-Test), kleines Blutbild, Hämochromatose Genanalyse (HFE-Genmutation)
  • Mikronährstoff-Screening: Eisen ist Bestandteil des Hämoglobins, das eine zentrale Bedeutung für den Sauerstofftransport im Blut hat. Das eisenhaltige Protein Myoglobin befindet sich in den Muskelzellen. Eisen spielt eine wichtige Rolle im Stoffwechsel des Gehirns. Eisenhaltige Enzyme werden für die Bildung der Nervenbotenstoffe (Neurotransmitter) Dopamin und Serotonin gebraucht. Störungen des Neurotransmitterhaushalts sind häufig mit Depressionen, Ängstlichkeit und vielen anderen psychischen Störungen assoziiert. Schulkinder, die als Kleinkinder eine Eisenmangelanämie aufwiesen, hatten bei kognitiven Tests schlechtere Testergebnisse als Kinder mit einer guten Eisenversorgung. Bei Kindern mit der Diagnose ADHS können sehr häufig niedrige Konzentrationen des Eisenspeicherproteins Ferritin nachgewiesen werden.
Ernährung
  • Mangel-Check Untersuchung der wichtigsten Mikronährstoffe, z.B. bei V.a. auf Mangelernährung, bei bestimmten Ernährungsformen wie z.B. Vegetarismus
Fettstoffwechseldiagnostik
  • Primäre Hyperlipidämie: Cholesterin, Triglyceride, LDLCholesterin, HDL-Cholesterin, Lipoprotein (a), Lipid-Elektrophorese, Apolipoproteine
  • Sekundäre Hyperlipidämie: Diagnostik der Grunderkrankung (z. B. Diabetes mellitus, Hypothyreose, Pankreatitis u.a.)
Gastroenterologie
  • Basis-Diagnostik: Blut: großes Blutbild, a-Amylase, AP, Bilirubin, Chlorid, CRP, GPT, GOT, gGT, Harnstoff, INR (Quick), Kalium, LDH, Lipase, Natrium, PTT , (b-HCG) Urin: Urin-Status, Chlamydia trachomatis-Ak , Porphyrine Stuhl: pathogene Keime an drei aufeinanderfolgenden Tagen insbesondere Campylobacter/Yersinien
  • ImuPro 300
  • Mikronährstoff-Screening: Eine Schädigung der Darmwand durch chronische Entzündungsprozesse hat zur Folge, dass sehr häufig Mangelzustände bei der Vitamin- und Mineralstoffversorgung auftreten, wovon bevorzugt die fettlöslichen Vitamine sowie Folsäure und Vitamin B12 betroffen sind. Die Darmschleimhaut ist ein schnell proliferierendes Zellsystem und auf eine gute Versorgung mit allen erforderlichen Mikronährstoffen angewiesen. Ein Mangel an Mikronährstoffen führt daher zu einer Beeinträchtigung von Struktur und Funktionsfähigkeit der Darmmukosa. Mikronährstoffdefizite treten also nicht nur als Folge von Darmerkrankungen auf, sondern begünstigen auch deren Entstehung. Die Fehlernährung spielt eine wichtige Rolle für die Entwicklung von Folgeerkrankungen wie Osteoporose, Anämie etc.
  • Diarrhoe-akut: Blut: AP, Chlorid, CRP, GOT, großes Blutbild, Harnstoff, Kalium, Lipase, Natrium Stuhl: pathogene Keime, Adenovirus, Clostridium-difficile Toxin,Cryptosporidien, Lamblien, Noroviren, Rotavirus, Verotoxin-Nachweis
  • Dünndarmfunktionsdiagnostik: Xylose-Test, Glucosetoleranz-Test (OGTT), Laktosetoleranz-Test
  • Morbus Crohn: Eiweiß-Elektrophorese, Blutbild großes, CRP, Natrium, Kalium, Ferritin, Vitamin B12
  • Postantibiotische Enterocolitis: Kultureller Erregernachweis, Parasitennachweis, Nachweis von Clostridium difficile- Toxin A, B
  • Gastrointestinaler Infekt: Blutbild, großes, Eiweiß- Elektrophorese, CRP, Natrium, Kalium, Creatinin, Harnstoff, a-Amylase, Lipase, GOT, GPT, AP, g-GT, kultureller Erregernachweis, Salmonellen-AK, Shigellen-AK, Campylobacter-AK, Yersinia-AK, Rotavirus-Ag, Adenovirus-AK, Amöben-AK
Gerinnung
  • Präoperativer Ausschluß einer Gerinnungsstörung: Thrombozytenzahl, Thromboplastinzeit (Quick-Test), Thromboplastinzeit, partielle (PTT), Fibrinogen
  • Blutungsneigung in der Anamnese: Thrombozytenzahl, Faktoren II, V, VII, VIII IX, X, XI, Fibrinogen, Von – Willebrand-Diagnostik
  • Von-Willebrand-Syndrom: Faktor VIII, vWAg, Ristocetin-Kofaktor, Thrombozytenzahl, Spezialdiagnostik: Multimeranalyse, Kollagenbindungszeit, Faktor VIII-Bindungskapazität
  • Wundheilungsstörung: Faktor XIII
Gicht
  • Metabolic-Basis-Test, Eiweiß-Elektrophorese, Harnsäure (S + U), Kreatinin , Urinstatus
Haarausfall
  • Frauen: LH, FSH, Östradiol, Testosteron, SHBG, DHEA-S, TSH, ANA, Ferritin, Zink, Biotin (= Vitamin H)
  • Männer: Testosteron, SHBG, TSH, Ferritin, Zink, Biotin (= Vitamin H)
Herz- und Kreislauf
  • Metabolic-Basis-Test
  • Hypertonie (Basisprogramm): Natrium, Kalium, Creatinin, Cystatin-C, Harnstoff, Glucose, Cholesterin, Triglyceride, Harnsäure Urin: Urinstatus / 24-h-Urin: Natrium, Kalium, Kreatinin, Albumin
  • Hypertonie (endokrine Hypertonie): Plasma: Aldosteron/Renin-Quotient, Metanephrin/Normetanephrin Serum: Cortisol (24 Uhr-Wert), Dexamethasonkurztest Urin: Cortisol i. U., Katecholamine i. U., Metanephrine i. U.
  • Myokarditis: CK, CK-MB, GOT, LDH, HBDH, Eiweiß-Elektrophorese, Blutbild, großes, CRP, Coxsackie-ECHO-Virus- Gruppe-AK, EBV-AK, Varizella-Zoster-Virus-AK, Influenza-Virus-AK, Parvoviren-B19-AK, Toxoplasma-AK; Herzmuskel-AK
  • Phäochromozytom: Metanephrine/Normetanephrine im Plasma, Catecholamine, Clonidin-Test Urin: VMS, Metanephrine, Catecholamine
  • Phäochromozytomszintigraphie DD: von Hippel-Lindau Syndrom
  • Herzinfarkt: CK,CK-MB,Troponin T, LDH, HBDH, GOT,
  • Leukozyten, BSG, Natrium, Kalium, Myoglobin, CRP
  • Herzinfarktdiagnostik: CK, CK-MB, Troponin, Calcium, CRP, Kalium, Magnesium, Myoglobin
  • Herzinfarkt-Risiko-Check (PROCAM-Score): HDL-Cholesterin, Homocystein, hsCRP, LDL-Cholesterin, Lipoprotein (a), Triglyceride,
  • Herzinsuffizienz: NT-proBNP, Calcium, Harnstoff, Kalium, Kreatinin, Natrium, TSH
  • Hypotonie: Ausschlussdiagnostik: ACTH, ACTH-Test (Ausschluss Morbus Addison), Cortisol-Tagesprofil, TSH (Ausschluss Hypothyreose)
  • Mikronährstoff-Screening: Für die Gesunderhaltung der Blutgefäße haben bestimmte Mikronährstoffe ein besonders großes therapeutisches Potential. Sie fungieren als Antioxidantien (Vitamine C und E) und schützen die Blutgefäße vor der Entstehung einer Arteriosklerose; sie halten die Blutgefäße elastisch und verbessern die Endothelfunktion – also die Fähigkeit der Blutgefäße, sich auszudehnen und zusammenzuziehen. Erhöhte Homocysteinwerte werden seit vielen Jahren mit atherosklerotischen Gefäßveränderungen in Verbindung gebracht. Bei einem Vitamin-D-Mangel steigt das Risiko für die Entwicklung einer arteriellen Hypertonie etwa um den Faktor 3. Ein nicht zu unterschätzendes Potential in der Prävention und Therapie des Bluthochdrucks besitzt die Aminosäure Arginin, aus der das gefäßerweiternde Gas Stickstoffmonoxid (NO) gebildet wird. Eine weitere wichtige Aminoäure bei Hypertonie ist Taurin. Es wirkt leicht blutdrucksenkend, herzmuskelkraftstärkend und antiarrhythmisch.
Histamin-Intoleranz
  • Metabolic-Basis-Test
  • IgE, gegebenenfalls spez. IgE
  • DAO (Diaminooxidase)
HIV/AIDS
  • großes Blutbild , HIV-I/II-Ak , (wenn positiv, HIV-Immunoblot als Bestätigungstest; wenn HIV-positiv, Viruslast HIV-I-RNA-Nachweis ), Lymphozyten-Differenzierung CD3, CD4, CD8, CD16, CD19, CD56
Hormone-männlich
  • Hormonstatus-Basisprogramm: LH, FSH, Prolactin, Testosteron,SHBG, TSH
  • Gynäkomastie: Prolactin, Östradiol, Testosteron, LH, FSH, SHBG, beta-HCG, AFP, TSH,DHEA-S, evtl. Hepato-, Nephropathie-Abklärung
  • Hypogonadismus: LH, FSH, Prolactin, Testosteron,SHBG
  • Impotentia generandi: LH, FSH, Prolactin, Testosteron, SHBG, TSH
  • Klimakterium virile: LH, FSH, Testosteron, SHBG
  • Klinefelter-Syndrom: LH, FSH, Testosteron, SHBG,HCG-Test, Chromosomenanalyse
  • Libido- und Potenzstörungen: LH, FSH, Prolactin, Testosteron, SHBG, TSH
  • Maldescensus testis: HCG-Test, GnRH-Test
  • Pubertas praecox/tarda: LH, FSH, Testosteron, SHBG,TSH, IGF1, GnRH-Test
Hormone-weiblich
  • Adipositas LH, FSH, Östradiol, Prolaktin, DHEA-S, Androstendion, Cortisol, TSH; ggfs. Abklärung Insulinresistenz und Fettstoffwechsel
  • AGS (Adrenogenitales Syndrom):LH, FSH, Östradiol, Prolaktin, 17-alpha-OH-Progesteron, Testosteron, SHBG, DHEA-S, Androstendion, ACTH, Cortisol im Serum (8.00Uhr), 11-Desoxycortisol, Renin
  • Akne siehe Androgenisierung
  • Amenorrhoe, primäre LH, FSH, Östradiol, Prolaktin, 17-alpha-OH-Progesteron, DHEA-S, TSH
  • Amenorrhoe, sekundäre LH, FSH, Östradiol, Prolaktin, Testosteron, SHBG, DHEA-S, TSH
  • Androgenisierung, Akne, Hirsutismus, Virilisierung LH, FSH, Östradiol, Prolaktin,17-alpha-OH Progesteron,Testosteron,SHBG, DHEA-S, Androstendion, TSH Gegebenenfalls AbklärungInsulinresistenz und Fettstoffwechsel
  • Anorexie LH, FSH, Östradiol, Prolaktin, DHEA-S, Cortisol, TSH
  • Fettstoffwechsel HDL, LDL, Triglyceride, Cholesterin (Blutentnahme nüchtern, nach 12 Stunden Fasten)
  • Frühgravidität hCG, Östradiol, Progesteron
  • Galaktorrhoe LH, FSH, Östradiol, Prolaktin, TSH
  • Habituelle Aborte (endokr. Ursache)1. Zyklushälfte: LH, FSH, Prolaktin, Testosteron, SHBG, DHEA-S, Androstendion, 17-alpha-OH-Progesteron, TSH (bei V. a.Antiphospholipidsyndrom: Cardiolipin-Ak, Lupus Antikoagulans [2 ml frisches Serum, 3 ml Citratplasma, tiefgefr.])
  • Hirsutismus siehe Androgenisierung
  • Hormonelle Dysfunktion LH, FSH, Östradiol, Prolaktin, Progesteron, Testosteron, SHBG, DHEA-S, 17-alpha-OH-Progesteron, TSH, Cortisol im Serum (8.00Uhr)
  • Insulinresistenz HOMA-Index, Intaktes Proinsulin (Blutentnahme nüchtern, nach 12 Stunden Fasten), oraler Glucose-Toleranztest
  • Klimakterisches Syndrom siehe Prämenopause und Postmenopause
  • Mastodynie, -pathie 1. Zyklushälfte: LH, FSH, Östradiol, Prolaktin, TSH
  • 2. Zyklushälfte: Östradiol, Prolaktin, Progesteron
  • Menopause-Therapie-Dosiskontrolle Östradiol, Östron
  • b LH, FSH, Östradiol, Prolaktin, Testosteron, SHBG, Androstendion, DHEA-S
  • Osteoporose, Knochenstoffwechsel FSH, Östradiol, Beta-Crosslaps, Ostase (Knochen-AP), Parathormon, 25-OH-Vitamin D, Calcium im Serum, ggf. Pyridinolin-Crosslinksim Urin
  • PCO (Polyzyst. Ovar)-Syndrom LH, FSH, Östradiol, Prolaktin, Testosteron, SHBG, DHEA-S, Androstendion, 17-alpha-OH-Progesteron, Cortisol im Serum (8.00 Uhr), gegebenenfalls Abklärung Insulinresistenz, (HOMA-Index)
  • Polymenorrhoe siehe Zyklusstörungen
  • Postmenopause (klimakterisches Syndrom) FSH, Östradiol, Prolaktin, Östron
  • Prämenopause (klimakterisches Syndrom) FSH, Östradiol, Prolaktin, Progesteron (2. Zyklushäfte), TSH
  • Sterilitätsabklärung 1. Zyklushälfte:LH, FSH, Östradiol, Prolaktin, Testosteron, SHBG, Androstendion, DHEA-S, TSH, Cortisol im Serum (8.00 Uhr)
  • Zyklusmitte: LH, Östradiol, Progesteron
  • 2. Zyklushälfte: Östradiol, Progesteron, ProlaktinZyklusunabhängig: AMH (Anti-Müller-Hormon)
  • Zyklusstörungen FSH, LH, Östradiol; Progesteron (2. Zyklushäfte), Prolaktin, Testosteron, SHBG, DHEA-S, Androstendion, TSH
Hyperlipidämie
  • Cholesterin, Glucose, HDL-Cholesterin, LDL-Cholesterin, Lipidelektrophorese, Lipoprotein (a), Triglyceride, TSH, Apolipoprotein A1, Apolipoprotein B, Apolipoproteinquotient
Hypertonie, essentiell
  • Blut: großes Blutbild, Gesamteiweiß, Kalium, Kreatinin, Natrium, Cholesterin, Cystatin C, Triglyceride, Glukose, Harnsäure, Harnstoff, Catecholamine, Metanephrine, Aldosteron/Renin-Quotient Urin: Urinstatus, Proteinuriediagnostik (Albumin, IgG, a1-Mikroglobulin, Kreatinin
Hypophyse
  • Akromegalie HGH, Glucose-Suppressions-Test (HGH-Supression), IGF-I, IGFBP-3
  • Hypophysen-Tumor Prolactin, LH, FSH, TSH, ACTH, Cortisol, HGH, evtl. Glucose-Suppressions-Test (HGH-Suppression), IGF-I, IGFBP-3.
  • Hypophysenvorderlappen-Insuffizienz LH, FSH, GnRH-Test, Testosteron, FT3, FT4, TSH, evtl. TRH-Stimulations-Test, Insulinhypoglykämie-Test, Cortisol-Tagesprofil,CRH-Test, ACTH-Test, HGH, Prolactin, Blutbild, Glucose, Natrium, Kalium, Überprüfung der somatotrophen Funktion: siehe unter Minderwuchs
  • Hypophyse
  • IGF-I, IGFBP-3, GHRH-Test, Insulinhypoglykämie-Test, Arginin-HCL-Test (jeweils mit HGH-Bestimmung)
  • Prolactinom Prolactin
Immunologie / Infekte
  • Grippe 1. Stufe: Influenza-Virus-AK, Parainfluenza-Virus-AK, Adenovirus-AK, Röteln-AK, Toxoplasma-AK, Mykoplasma pneumoniae 2.Stufe: Coxsackie A9-, B1-B6-AK
  • Intestinaler Infekt 1. Stufe: Yersinien-IgG-, lgA-AK, Campylobacter-AK, Adenovirus-AK, ECHO-Virus-AK, Rotavirus-Ag (bei Kleinkindern)
  • 2.Stufe: Salmonellen-AK, Shigellen-AK, CMV-AK, Coxsackie-B1-B6-AK, Hepatitis B, Hepatitis C, Hepatitis D (nur sinnvoll bei positivem HBs-Ag) Hepatitis E
  • Konjunktivitis 1. Stufe: Chlamydien-AK, Adenovirus-AK, Herpes simplex (l, II)-AK Differenzierung
  • 2.Stufe: Gonokokken-AK, Varizella-Zoster-Virus-AK
  • Lymphadenopathie 1.Stufe: EBV-AK, Mumps-AK, Toxoplasma- AK, Röteln-AK, HIV-I/II-AK, Adenovirus, Blutbild, großes, Lymphozyten-Differenzierung, ASL, Anti-Desoxyribonuklease B (Anti-DNAse B)
  • 2.Stufe: CMV-AK, Herpes simplex (l, II)-AK Differenzierung,Thymidinkinase
  • Mikronährstoffprofil Mikronährstoffprofil bei Immunschwäche
  • Impfungen B. pertussis-IgG , FSME-IgG , HAV-Ak , HBs-Ak , Masern-IgG , Mumps-IgG , Pneumokokken-Ak , Röteln-IgG , Varizellen-IgG
  • Infektanfälligkeit CRP , großes Blutbild , IgA , IgG , IgG-Subklassen , IgM , Lymphozytensubpopulation (beinhaltet: CD3, CD4, CD8, CD16, CD19, CD56), HIV-Suchtest , Komplementfaktoren (z. B. C3, C4)
  • Kleines Erkältungs-Screening Mikronährstoffprofil bei Infektanfälligkeit
  • Sexuell übertragbare Erkrankung Chlamydia-Ag/DNA mittels PCR (UAB), Chlamydia trachomatis-Ak , HIV-Ak , TPPA (falls positiv, Syphilis-Ak (EIA), VDRL + Syphilis-IgM), Syphilis-Ak wenn alle Befunde negativ, alles wiederholen in 1 – 3 Mo! Pathogene Keime & Gonokokken, Mykoplasmen, Ureaplasmen (UAB)
Knochen-Profil
  • Mikronährstoffprofil bei Knochenerkrankungen
Leber- und Gallendiagnostik
  • Cholezystitis/Cholangitis g-GT, AP, Bilirubin, direkt, GPT, GOT, Eiweiß-Elektrophorese, CRP, Blutbild, großes
  • Cholangitis, primär sklerosierende g-GT, AP, Bilirubin, direkt, GPT, GOT
  • Gallenwegs-Ca CA 19-9, CEA
  • Hepatitis (Basisprogramm) GPT, GOT, g-GT, AP, Bilirubin, gesamt (direkt und indirekt),CHE, Quick-Test, Eiweiß-Elektrophorese, Blutbild, großes
  • Hepatitis A Anti-HAV-Screening (lgG + lgM) Stuhl (Prodromalphase):Hepatitis A-Ag
  • Hepatitis B HBs-Ag, HBe-Ag, Anti-HBc, Anti-HBc-IgM-spez., Anti-HBe, Anti-HBs, HBV-DNA
  • Hepatitis B-Impfung, Titerkontrolle Anti-HBs (Immunität)
  • Hepatitis C HCV-AK, HCV-RNA
  • autoimmune Autoantikörper ANA, AMA, SMA, LKM, LP, SLA
  • Hepatitis, chronisch aktive GPT, GOT, g-GT, AP, Bilirubin, direkt, Eiweiß-Elektrophorese, lgA, lgG, lgM, Laminin-AK,Prokollagen-lll-Peptid, ANA, AMA, Glatte Muskulatur-AK(ASMA), ggfs. weitere spezielle Autoantikörper, Abklärung Hepatitis-B, -C, -D u. andere
  • Hepatitis, chronisch persistierende GPT, GOT, Abklärung Hepatitis B, C, D u. andere g-GT, AP, Bilirubin, direkt
  • Ikterus g-GT, AP, Bilirubin, gesamt (direkt und indirekt), LAP, GLDH Urin: Bilirubin (qual.)
  • Prähepatischer Ikterus Blutbild, großes, Haptoglobin, Bilirubin, gesamt (direkt und indirekt), LDH, Retikulozyten, Coombs-Test, direkt, indirekt, g-GT, AP, Hämolyse-DiagnostikUrin: Urobilinogen, Bilirubin
  • Intrahepatischer Ikterus Blutbild, großes, Haptoglobin, Bilirubin, gesamt (direkt und indirekt),LDH, Retikulozyten, g-GT, AP,GPT, GOT Urin: Urobilinogen, Bilirubin
  • Posthepatischer Ikterus wie bei intrahepatischem lkterus, diagnostisch entscheidend sind jedoch bildgebende Verfahren
  • Leberinsuffizienz Quick-Test, Albumin, Ammoniak, Bilirubin, gesamt, GOT, GPT, GLDH, CHE, Glucose, Gerinnungsfaktoren (II, V, VII)
  • Lebertumor/Lebermetastasen AFP, CEA, Laminin-AK, Prokollagen-lll-Peptid
  • Leberzysten Echinokokken-AK, Amöben-AK
  • Stauungsleber GLDH, GOT, GPT, Quick-Test, Bilirubin, direkt
  • Toxischer Leberschaden GPT, GOT, g-GT, Prokollagen-lll-Peptid (P-III-P), CDT
  • Zirrhose GPT, GOT, g-GT, AP, Bilirubin, direkt, CHE, Quick-Test, Albumin, Eiweiß-Elektrophorese, lgA, lgG, lgM, Laminin-AK, Prokollagen-lll Peptid, Blutbild, großes, Natrium, Kalium, Calcium, PTT, AFP
  • Hämochromatose Eisen, Ferritin, Glucose, Glucosetoleranz-Test (OGTT), Hämochromatose-Genanalyse
  • M.Wilson Kupfer, Coeruloplasmin, Haptoglobin, Bilirubin, indirekt, LDH, Retikulozyten
  • primär biliäre Zirrhose GOT, GPT, GLDH, g-GT, AP, Bilirubin, direkt, CHE, Quick-Test, Albumin, Eiweiß-Elektrophorese, lgA, lgG, lgM, AMA (M2-AK)
  • Leberfunktionsstörung Albumin, AP, Bilirubin, Cholinesterase, Eiweiß-Elektrophorese, Gesamteiweiß, GPT, GOT, gGT, INR (Quick), GLDH, IgA , IgG, IgM
  • Mikronährstoffprofil bei Lebererkrankungen
Lungen- und Bronchialerkrankungen
  • Alveolitis, exogen allergische (Typ lll-Allergie) präzipitierende AK (s. unter Allergiediagnostik)
  • Chronisch obstruktive Lungenerkrankung, Asthma bronchiale Gesamt-IgE, allergenspez. IgE-AK (CAP)
  • Chronische Bronchitis Blutbild, großes, Eiweiß-Elektrophorese, CRP, lgA, lgG, lgM, kultureller Erregernachweis
  • Lungenemphysem a-1-Antitrypsin (Pi)
  • Lungenmykose Blutbild, großes, Eiweiß-Elektrophorese, CRP, Candida-Serologie, Aspergillus-AK, kultureller Erregernachweis, Eiweiß-Elektrophorese, CRP, kultureller Erregernachweis, Chlamydien-AK, Coxsackie B1-B6-AK, Influenza-Virus-AK, Legionella-AK, Mycoplasma pneumoniae-AK, Parainfluenza-Virus-AK, RSV-AK
  • Sarkoidose (M. Boeck) ACE, Calcium
  • Tuberkulose mikroskopischer und kultureller Erregernachweis
  • Bronchitis (pneumotrope Erreger) CRP , B. pertussis-Ak , großes Blutbild , Mycoplasma pneum. Ak , Erreger & Resistenz (SP), Adenovirus-Ak , C. pneumoniae-Ak , Influenza-Virus-Ak , Legionella-Ag-Nachweis (U), Legionellenkultur (SP), RS-Virus-Ak
  • COPD/chronische Bronchitis CRP, großes Blutbild, IgA, IgE, IgG, IgG-Subklassen, Serum-Elektrophorese , Erreger & Resistenz (SP), á1-Antitrypsin (ggf. á1-Antitrypsin-Genotypisierung), ECP
  • Atypische Pneumonie 1.Stufe: Chlamydien-AK, Mycoplasmapneumoniae, Legionella-AK, Adenovirus-AK, RSV-AK (bei Kleinkindern) 2. Stufe: Influenza-Virus-AK, Parainfluenza-Virus-AK, Coxsackie Bl-B6-AK, Coxiella burnetii-AK, Chlamydia psittaci
Mineralien und Elektrolyte
  • Na, K, Mg, anorg. Phosphat
  • Profil auf die wichtigsten Parameter
Nebennierendiagnostik
  • Adrenogenitales Syndrorn (AGS): 21-Hydroxylasedefekt (häufigste Form, mehr als 90 % aller Fälle): 17-alpha-Hydroxyprogesteron (evtl. imACTH-Test), zusätzlich Renin bei Salzverlustsyndrom,erhöht sein können auch Testosteron, Androstendion und 21-Deoxycortisol.21-Hydroxylase-Gentypisierung (CYP21A2-Gen).11-beta-Hydroxylasedefekt: 11-desoxycortisol, Deoxycorticosteron (beide Hormone evtl. im ACTH-Test), 11-beta-Hydroxylase-Gentypisierung (CYP11B1-Gen).3-beta-Hydroxysteroiddehydrogenasedefekt: DHEAS oft schon basal erhöht. 17-OH-Pregnenolon und Pregnenolon zeigen im ACTH-Test einen überschießenden Anstieg. 3-beta-Hydroxysteroiddehydrogenase-Gentypisierung (HSD3B2-Gen).
  • Conn-Syndrom s. Hyperaldosteronismus
  • Cushing-Syndrom Cortisol im Dexamethason-Kurztest (1mg), Cortisol im Serum oder Speichel (24:00 Uhr), Cortisol im 24h-Urin
  • Hyperaldosteronismus Aldosteron, Renin, Aldosteron/Renin-Quotient, Natrium, Kalium
  • 24-h-Urin: Aldosteron, Natrium, Kalium
  • M. Addison s. Nebennierenrindeninsuffizienz
  • Phäochromozytom Metanephrine/Normetanephrine im Plasma, Catecholamine, Clonidin-Test
  • Nebennierenrindeninsuffizienz ACTH-Stimulations-Test, ACTH basal, Natrium, Kalium, Calcium, Blutbild, großes, Glucose, Cortisol-Tagesprofil
Nebenschilddrüsendiagnostik
  • Hyperparathyreoidismus Parathormon, Calcium, Phosphat, AP, 25-OH-Vitamin D Urin: Calcium, Phosphat
  • Hypoparathyreoidismus Parathormon, Calcium, Phosphat
Neugeborenen-Screening
  • Atopie IgE im Nabelschnurblut
  • Hypothyreose TSH-Screening
  • PKU-Screening Guthrie-Test
  • Galaktosämie-Screening enzymatische Bestimmung (erfaßt nur Gal-1-Phosphat-Uridyltransferase; Galaktokinasegesondert anfordern)
  • Hyperbilirubinämie Blutbild, Retikulozyten, gesamt Bilirubin, direktes Bilirubin, Transaminasen
Neurologie
  • Nervenprofil Mikronährstoffprofil bei Nervenerkrankungen
  • Neuro-Check Große Analyse bei ADHS/ADS, Burn-Out-Syndrom, Depression, Angsterkrankungen und anderen neurologischen Erkrankungen Zahlreiche Studien zeigten einen Mangel an Mikronährstoffen als Ursache für neurologische Störungen. Für die Bildung und den Abbau von Neurotransmittern (Botenstoffe im Nervensystem) werden verschiedene Aminosäuren, Vitamine und Spurenelemente benötigt. Auch die Aktivität von Neurotransmitterrezeptoren ist teilweise von der Konzentration bestimmter Spurenelemente abhängig.
Nieren
  • Glomerulonephritis Creatinin, Harnstoff, b-2-Mikroglobulin, Eiweiß-Elektrophorese, Blutbild, großes, CRP1 Natrium, Kalium, C3, C4, ASL Urin: Osmolalität, Eiweiß, ges. Sediment (Akanthozyten) Creatinin-Clearance
  • Nephrolithiasis Calcium, Gesamteiweiß, Phosphat, AP, Harnsäure, Magnesium, Chlorid Urin: Calcium, Phosphat, Magnesium, Cystin, Oxalat
  • Nephrotisches Syndrom Creatinin, Harnstoff, b-2-Mikroglobulin, Eiweiß-Elektrophorese, Blutbild, großes, CRP, Natrium, Kalium, Calcium, Phosphat, Cholesterin, Triglyceride, C3, C4, Quick-Test, PTT, Fibrinogen
  • Urin: Osmolalität, Eiweiß, ges. Sediment, Creatinin-Clearance
  • Akute Niereninsuffizienz Creatinin, Harnstoff, Natrium, Kalium, Chlorid, Calcium, Phosphat, Harnsäure, Blutbild, großes, Eiweiß-Elektrophorese, CRP
  • Urin: Sediment, Natrium, Kalium, Creatinin-Clearance, seitengetrennte Nierenclearance
  • chronische Niereninsuffizienz Creatinin, Harnstoff, Natrium, Kalium, Calcium, Phosphat, Blutbild, kleines, Eiweiß-Elektrophorese, AP, Ferritin, Parathormon, Vitamin D, Cholesterin, Triglyceride, Quick-est, PTT, Glucose Urin: Sediment, Eiweiß, ges. Creatinin-Clearance seitengetrennte Nierenclearance
  • akute Pyelonephritis Eiweiß-Elektrophorese, Blutbild, großes, CRP Urin: Sediment, mikrobiologische Untersuchung
  • Chronische Pyelonephritis Creatinin, Harnstoff, Natrium, Kalium, Calcium, Chlorid, Blutbild, großes, CRP, Eiweiß-Elektrophorese
  • Urin: Sediment, Eiweiß,ges.mikrobiologische UntersuchungCreatinin-Clearance seitengetrennte Nierenclearance
  • Niereninsuffizienz, chronische Calcium , Cystatin C , GFR aus Kreatinin oder aus Cystatin C , Gesamteiweiß , großes Blutbild , Kalium , Kreatinin , Magnesium , Natrium , Phosphat , AP , Cholesterin , CK , CRP , Eiweiß-Elektrophorese , EPO , Ferritin , Gesamteiweiß (U), Glukose (NaF), Harnstoff , INR (Quick) (CP***), Parathormon , Proteinurie-Differenzierung (U), PTT (CP***), Triglyceride , Urinstatus und -sediment, Vitamin D
Osteopathien und Osteoporose
  • Osteoporose-Basisdiagnostik (bei V.a. sekundäre Ursache) Gemäß DVO-Leitlinie 2009 Blutbild; BSG/CRP, Serum: Calcium, Phosphat, Kreatinin; AP, y-GT, TSH, Eiweiß-Elektrophorese, Kreatinin-Clearance (z. B.MDRD-Formel), ggf. 25-OH-Vitamin D, ggf. Knochenresorptionsmarker Beta-Crosslaps (CTX) oder Pyridinoline im Urin, ggf. Testosteron beim Mann.
  • Osteomalazie Calcium, Phosphat, Parathormon, Osteocalcin, Beta-Crosslaps, Ostase (Knochen-AP) Urin: Calcium, Phosphat, Pyridinoline, Desoxypyridinoline
  • Mikronährstoffprofil bei Osteoporose
Pankreasdiagnostik
  • Pankreatitis a-Amylase, Lipase, Pankreas-Elastase, Natrium, Kalium, Calcium, g-GT, AP, Bilirubin, direkt, Blutbild, großes, Harnstoff, Creatinin Urin: a-Amylase
  • Pankreasinsuffizienz, exokrine Lipase, a-Amylase, Trypsin, Stuhl: Pankreas-Elastase, Gewicht, Fett Pancreolauryl-Test, OGTT
  • Pankreas-Ca: CA 19-9
Porphyrie-Diagnostik
  • Basisdiagnostik (Urin): d-AminoIävulinsäure (DALA) Porphyrine, ges. mit Fraktionierung Porphobilinogen (PBG)
Prostata
  • Prostatahyperplasie (BPH) PSA (alternativ cPSA), freies PSA
Psyche und Verhalten
  • Metabolic-Basis-Test
  • Mikronährstoff-Screening ADHS/ADS Mikronährstoffprofil bei Verhaltensauffälligkeiten
  • Urin-Test auf Kryptopyrrolurie
  • Stressprofil / Neurotransmitter
  • Leaky Gut abklären
  • Dysbiose des Darms abklären
Rheuma
  • Basisprogramm: Rheumafaktor, CCP-AK, ASL, Anti-Desoxyribonuklease B (Anti-DNAse B) CRP, ANA, ds-DNA, Borrelia-AK
  • erweitertes Programm: Eiweiß-Elektrophorese, lgA, lgG, lgM, Blutbild, großes, CRP, Harnsäure, Eisen, Kupfer, Rheumafaktor, ASL, ANA, ds-DNA, ENA-AK, AMA, C3, C4, HLA B-27, Yersinien-IgG-, lgA-AK, Salmonellen-AK, Shigellen-AK, Campylobacter-AK, Chlamydien-AK, Gonokokken-AK, Borrelien-AK, Adenovirus-AK, Coxsackie-B1-B6- AK, CMV-AK, Hepatitis B, Varizella-Zoster-Virus-AK, Parainfluenza-Virus-AK
  • Mikronährstoffprofil bei Rheuma
Schilddrüse
  • Basisdiagnostik: TSH
  • bei erhöhtem oder erniedrigtem TSH: FT3, FT4
  • bei Hyperthyreose: zusätzlich: MAK, TAK, TRAK, SD-Sonographie, SD-Szintigraphie
  • bei Hypothyreose: zusätzlich: MAK, TAK, SD-Sonographie
  • Schilddrüsen-Karzinom: Thyreoglobulin, CEA (follikulär/papillär) (nur Nachsorge)
  • C-Zell-Karzinom: Calcitonin (Screening bei Verdacht), CEA (nur Nachsorge)
Stoffwechsel-Funktionstest
  • Diese Vollblutuntersuchung ist ein Laborverfahren und basiert auf der Identifizierung von Konzentrationsveränderungen verschiedener Blutkomponenten mittels standardisierter Techniken. Sie soll dafür genutzt werden, um feine Verschiebungen im Stoffwechsel zu identifizieren.
Wundheilungsstörung
  • Faktor XIII, Zink, Glucose
Zöliakie-Screening
  • Gliadin-Ak (IgG, IgA), Transglutaminase-Ak (IgG, IgA), Immunglobulin A
Allergiediagnostik

Allergiediagnostik

1. Anamnese

  • Die allergologische Krankheitsvorgeschichte (Anamnese) kann bereits wichtige Hinweise auf den möglichen Allergieauslöser geben.
  • Ferner sollen die häusliche und berufliche Umwelt, die Lebens- und Ernährungsgewohnheiten sowie die zumindest orientierende Erfassung des psychosozialen Umfeldes berücksichtigt werden.
  • Beobachtungen des Patienten (Zeitpunkt des Auftretens und mögliche Zusammenhänge) sind oft richtungsweisend.

2. Hauttests
  • Hauttests (Prick-Test, Intrakutantest, Scratch-Test und Reibtest) sind die Basis der Allergiediagnostik. Hier werden Proben verschiedener Substanzen auf die Haut aufgebracht, und es wird beobachtet, ob eine allergische Reaktion an dieser Hautstelle (als Pustel oder Quaddel) auftritt.
  • Hauttests führen zu falschen Ergebnissen, wenn gleichzeitig Antihistaminika oder Kortikosteroide eingenommen werden. Daher sollten schon fünf Tage vor einem beabsichtigten Hauttest Antihistaminika gemieden werden. Für Kleinkinder sind diese Tests nicht optimal geeignet.
  • Prick-Test: Auf dem Arm wird ein Tropfen mit der Testlösung aufgetragen und dann die Haut an dieser Stelle mit der Prick-Lanzette etwa 1 Millimeter tief durchstochen. Im Falle einer bestehenden Allergie gegen die Testsubstanz hat sich nach etwa 20 Minuten dann an dieser Stelle eine Quaddel gebildet. Bei Allergien des Soforttyps wird der Prick-Test als Standardmethode angewandt.
  • Intrakutantest: Hierbei wird das Allergen mit einer Nadel in die Haut gespritzt. Der Intrakutantest ist etwa 10.000 Mal empfindlicher als der Prick-Test, ergibt aber häufiger falsch positive Ergebnisse, vor allem bei Nahrungsmittelallergenen.
  • Reibtest: Das Allergen wird mehrfach auf der Innenseite des Unterarms hin und her gerieben. Dieser Test wird dann eingesetzt, wenn eine hochgradige Sensibilisierung des Patienten besteht. Da dieser Test mit dem natürlichen Allergen durchgeführt wird, ist er auch geeignet, wenn die allergieauslösende Substanz nicht in industriell vorgefertigter Ausführung erhältlich ist.
  • Epikutantest (Pflastertest): Pflaster mit allergenhaltiger Substanz werden auf die Haut (bevorzugt Rücken) geklebt und nach 24, 48 oder 72 Stunden abgelesen. Dieser Test dient zur Identifizierung von Typ-IV-Allergenen.

3. Labortests
  • Bei Bluttests werden mit Hilfe von Blutproben die Reaktionsbereitschaft und spezifische Sensibilisierung gegen die untersuchten Allergene im Labor untersucht.
  • Bluttests bieten sich daher zur Allergiediagnostik vor allem bei Babys und Kleinkindern an, denn sie sind für die kleinen Patienten weniger belastend, da nur eine Blutabnahme erforderlich ist.
  • Vor allem aber besteht auch bei einer starken Überempfindlichkeit für das Kind keine Gefahr.
  • Zudem beeinflusst die Einnahme von Medikamenten das Ergebnis nicht, während Hauttests hierdurch verfälscht werden können.
  • Schließlich kann der Arzt sogar anhand der Ergebnisse des Labortests die wahrscheinliche Allergie-Karriere seines Patienten vorhersehen und mit geeigneten Gegenmaßnahmen oft Schlimmeres verhindern.

4. Provokationstest
  • Provokationstest: Im Provokationstest wird das klinische Symptom (zum Beispiel Bindehautentzündung mit Rötung und Augentränen, Asthma, Hautausschlag, Ekzem) durch weitgehende Nachahmung der "natürlichen" Allergene reproduziert.

Mikroökologische Diagnostik

Mikroökologische Diagnostik

Stuhl- und Darmdiagnostik
Der Darm ist von zentraler Bedeutung für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Er muss nicht nur unzählige Aufgaben bei der Verdauung leisten, er ist auch maßgeblich bei der Immunabwehr beteiligt.
Zahlreiche chronische Krankheiten sind durch Störungen im Darm bedingt. Dann gehören der Darm und sein Funktionszustand auf den Prüfstand. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, einen nichtinvasiven Blick in den Darm zu werfen.
Eine gestörte Darmflora spielt bei vielen Erkrankungen eine Rolle. Umgekehrt spiegeln sich auch viele Krankheiten in einer veränderten Darmflora wieder.

Viele Darmkrankheiten können auch bei einer Darmspiegelung nicht erkannt werden.
Bei einer Vielzahl von Beschwerden und Erkrankungen ist daher eine Stuhluntersuchung eine sinnvolle Ergänzung, wenn Sie unter folgenden Beschwerden leiden:

Beschwerden und Symptome:

  • Bauchschmerzen und Krämpfe
  • Meteorismus (Blähungen)
  • Obstipation (Verstopfung)
  • Diarrhoe (Durchfall)
  • Malabsorption (mangelhafte Aufnahme von Nährstoffen)
  • Blut im Stuhl

Krankheitsbilder:
  • Neurodermitis, Akne, Psoriasis und andere Hautprobleme
  • Infektanfälligkeit, z.B. chronische Entzündung der Nasenebenhöhlen oder der Bronchien
  • Verhaltensauffälligkeiten (Malabsorption von wichtigen Nährstoffen)
  • Leaky Gut (erhöhte Durchlässigkeit der Darmschleimhaut)
  • Migräne und Kopfschmerzen
  • Nahrungsmittelallergie und –unverträglichkeiten
  • Chronisches Müdigkeitssyndrom
  • Chronische Pilzinfektionen
  • Vaginale Infektionen

Darmerkrankungen:
  • Reizdarm-Syndrom
  • Chronisch entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa
  • Enteritis infectiosa (akute infektiöse Darmerkrankung)
  • Dickdarmkrebs
  • Zustand nach Antibiotika-Therapie

Abhängig vom Ergebnis der Stuhluntersuchung wird eine adäquate Therapie, meist eine auf diesen Patienten zugeschnittene Symbioselenkung (Darmaufbau) durchgeführt.

Orthomolekulare Spezialdiagnostik

Orthomolekulare Diagnostik

Mikronährstoffe (Vitamine, Mineralien, Aminosäuren und viele Stoffwechselprodukte) sind im Körper nur in geringen Mengen vorhanden. Da sie aber eine ganz große Rolle in unseren Organsysteme und bei Krankheiten spielen, ist eine präzise Analyse notwendig.
Wir arbeiten seit vielen Jahren mit verschiedenen Speziallaboren zusammen, die sowohl mit ihrer Wissenschaftlichkeit und Präzision, als auch mit ihrer Wirtschaftlichkeit überzeugen.
Orthomolekulare Medizin ist letztlich nichts anderes als angewandte Biochemie. Sie eignet sich bei allen Erkrankungen als Basistherapie

Orthomolekulare Einzelsubstanzen

  • Viele hundert einzelne Stoffe können von unseren Labor-Partnern exakt bestimmt werden.
  • Spezial-Profile

Durch die Mikronährstoffanalysen und die Interpretation nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen erhält der Patient eine Hilfe an die Hand, die einen diagnostischen und therapeutischen Vorsprung sichert.

Nahrungsmittelallergie vom Typ III

Nahrungsmittelallergie vom Typ III

Unser innovativer Bluttest zeigt Ihnen auf, welche Nahrungsmittel und Nahrungsbestandteile für Ihren Körper, speziell für Ihr Immunsystem, positiv oder schädlich sind. Der Test ermittelt Ihr persönliches Nahrungsmittel-Immunprofil anhand von 270 wichtigen Nahrungsmitteln.

Einsatz bei chronischen Beschwerden
Die entscheidende Frage ist: Was ist die Ursache für chronische Symptome und Krankheitsbilder und wodurch werden sie ausgelöst? Erst wenn diese Frage beantwortet ist, lassen sich Ihre Beschwerden bekämpfen.

Viele chronische Beschwerden (Durchfall, Blähungen, Kopfschmerzen, Migräne, Gelenkschmerzen u.a.) werden durch Entzündungsreaktionen verursacht. Wichtig ist daher festzustellen, was genau die Ursache dafür ist. Insbesondere dann, wenn man mit den Standardverfahren keine Ursache gefunden hat, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Nahrungsmittel solche Erkrankungen verursachen könnten.

Was kann man tun?
Die Therapie besteht lediglich im konsequenten Meiden der identifizierten Nahrungsmittel über einen bestimmten Zeitraum. Die Dauer, wie lange dies praktiziert werden muss, hängt von der Stärke der gemessenen Allergiereaktion ab. Bei konsequenter Durchführung klingen die Beschwerden ab.

Ein offenes Wort zum Stand der Wissenschaft
Viele chronische Beschwerden sind in ihrer Ursache bisher nicht geklärt. Bekannte Therapien beruhen daher vorwiegend auf der Behandlung von Symptomen. Man muss annehmen, dass bei vielen chronischen Beschwerden Nahrungsmittelallergien vom Typ III eine Rolle spielen und damit einen interessanten und vielversprechenden Therapieansatz ermöglichen.

Wann ist für Sie dieser Test empfehlenswert?

Wenn Sie folgende Symptome haben:


Wenn Sie den Verdacht haben, dass Nahrungsmittel die Ursache Ihrer Beschwerden und Krankheiten sein könnten, so bieten wir Ihnen zunächst einen „kleinen“ und vereinfachten Test auf Nahrungsmittelallergien an. Das Testergebnis ermöglicht es Ihnen, Ihr persönliches Risiko abzuschätzen und sich bei Bedarf für den vollständigen „großen“ Test zu entscheiden.

Genetische Untersuchungen


  • Baby-Sensor (Neugeborenen-Screening auf 100 Stoffwechselkrankheiten)
  • Nutrition Sensor (genetische Untersuchung auf Verträglichkeit bzw. Unverträglichkeit auf Nahrungsmittel
  • Gluten-Intoleranz
  • Pharmaco-Sensor: Medikamenten-Unverträglichkeiten

Kryptopyrrolurie / KPU
Exorphine: Casomorphin / Gliadorphin
Zöliakie / Gluten-Sensibilität
Schwermetalle
Laktose-, Fruktose- und Sorbit-Unverträglichkeit
Muttermilch: Omega 3-Messung